Nach einer Renovierung, einem Abriss oder Umbau stellt sich schnell die Frage: Wohin mit dem Bauschutt? Ob Ziegelreste, Mörtel, Fliesen oder Betonbrocken — Bauschutt darf nicht einfach in die normale Mülltonne. In diesem Ratgeber erklären wir Ihre Optionen und was es kostet.
Was zählt als Bauschutt?
Bauschutt umfasst mineralische Abfälle aus Bau-, Umbau- und Abrissarbeiten:
- Beton, Mauerwerk und Ziegelreste
- Fliesen, Keramik und Putzreste
- Kies, Sand und Erdaushub
- Gips und Mörtelreste
Nicht als Bauschutt gilt: Holz, Metall, Dämmmaterial, Kunststoffe, Asbest oder mit Schadstoffen belastetes Material — diese müssen separat entsorgt werden.
Option 1: Wertstoffhof der Stadt
Der städtische Wertstoffhof nimmt Bauschutt an, meist gegen eine geringe Gebühr. In Leipzig können Sie sich an die Wertstoffhöfe Leipzig wenden. Voraussetzung: Der Schutt muss sauber getrennt sein (kein Schuttgemisch mit Holz, Metall etc.).
- Vorteil: Günstig, offiziell, umweltgerecht
- Nachteil: Eigenanlieferung nötig, Mengenbegrenzung möglich, kein Abholung
Option 2: Container bestellen
Für größere Mengen empfiehlt sich ein Container. Containerdienste liefern den Container, Sie befüllen ihn, und der Anbieter holt ihn wieder ab.
- Kosten: Ca. 150–400 € je nach Containergröße (3–10 m³) und Anbieter
- Vorteil: Praktisch für größere Baustellen, kein Transport nötig
- Nachteil: Parkgenehmigung auf öffentlichem Stellplatz notwendig
Option 3: Abholung beauftragen
Für kleine bis mittlere Mengen Bauschutt ist eine professionelle Abholung oft die einfachste Lösung. Unser Team kommt zu Ihnen, trägt den Schutt raus und entsorgt ihn fachgerecht.
- Vorteil: Kein Schleppen, keine Mietfahrzeuge, sofortige Entsorgung
- Ideal für: Einzelne Räume, Keller, Badezimmer-Renovierungen
Mehr über unsere Entrümpelung in Leipzig finden Sie auf der Serviceseite.
Kosten im Überblick
| Entsorgungsweg | Kosten (Richtwert) | Geeignet für |
|---|---|---|
| Wertstoffhof selbst anliefern | 20–80 € (je nach Menge) | Kleine Mengen bis 500 kg |
| Container 3 m³ | 150–250 € | Mittelgroße Renovierungen |
| Container 5–7 m³ | 250–400 € | Umfangreiche Bauarbeiten |
| Professionelle Abholung | ab 150 € | Wenn Sie nichts selbst tragen wollen |
Was ist verboten?
Bauschutt auf dem normalen Müllplatz zu entsorgen ist eine Ordnungswidrigkeit und kann teuer werden. Auch das illegale Abladen in der Natur ist strafbar. Schadstoffhaltiger Bauschutt (Asbest, teerhaltige Materialien) muss über spezialisierte Entsorger laufen — fragen Sie uns gerne nach Empfehlungen.
Tipps für die Entsorgung
- Trennen lohnt sich: Sauber getrennter Schutt ist günstiger zu entsorgen als Mischfraktionen.
- Wiegen lassen: Viele Containeranbieter berechnen nach Gewicht — wiegen Sie grob vor, um Kosten abzuschätzen.
- Fotos machen: Bei Beauftragung eines Entsorgers Fotos der Menge und Art des Schutts schicken — so bekommen Sie ein genaues Angebot.
- Asbest prüfen: Gebäude vor 1993 können asbesthaltige Materialien enthalten. Im Zweifel eine Probe nehmen lassen, bevor Sie selbst Hand anlegen.
Fazit
Bauschutt richtig zu entsorgen muss nicht kompliziert sein. Für kleine Mengen lohnt sich die Eigenanlieferung am Wertstoffhof. Bei größeren Projekten ist ein Container oder eine professionelle Abholung die beste Wahl. Kontaktieren Sie uns — wir erstellen Ihnen ein kostenloses Angebot für die Abholung und Entsorgung Ihres Bauschutts.